Abkürzungen typische, übliche beim Zitieren, je Abkürzung erklärt

Teil 6 – Wissenschaftliches Arbeiten – Tipps, Hilfe

 

Welche typischen/ üblichen Abkürzungen gibt es (z.B. beim Zitieren)?

a.a.O.: Steht für am angegebenen Ort. International: ibid.

Wird verwendet wie ebd.

ders.: Steht für derselbe. International: id.

[Achtung: Wird grammatisch an Geschlecht und Numerus angepasst, also dies. für dieselbe etc.].

Wird verwendet, wenn man

  • innerhalb desselben Absatzes
  • ohne dass dazwischen eine andere Quelle genannt wurde
  • aus einem anderen Werk desselben Autors Ideen übernimmt. Die veränderte Jahres- und Seitenzahl müssen dann natürlich neu angegeben werden.

Die Angabe lautet dann z.B.: (s. ders. 2004: 7).

ebd.: Steht für ebenda. International: v.

Wird verwendet, wenn man

  • innerhalb desselben Absatzes
  • ohne dass dazwischen eine andere Quelle genannt wurde
  • wieder aus demselben Werk desselben Autors von derselben zuvor genannten Seite Ideen übernimmt.

Ändert sich die Seitenzahl, schreibt man z.B. : (s. ebd.: 14).

f.: Steht für folgende. International: s.

Wird verwendet, wenn man

  • die Herkunft eines Zitates oder einer Paraphrase angibt,
  • um anzuzeigen, dass der wiedergegebene Wortlaut oder die zusammengefasste Idee auf der genannte Seite beginnt und auf der Folgeseite endet, z.B. (Paul 2012: 106f.).

ff.: Steht für fortfolgende. International: ss.

Wird nur verwendet, wenn man

  • die Herkunft einer Paraphrase oder eines Vergleichs angegeben wird und
  • sich die gemeinte Textstelle über die erwähnte Seite und zwei weitere Seiten erstreckt So bedeutet z.B. (Paul 2012: 106ff.), dass man auf den Seiten 106-108 nachlesen muss.
  • [Achtung: Resümiert man eine Idee, die sich über mehr als drei Seiten erstreckt, ist das genaue Ende der Textpassage anzugeben, also z.B. (Paul 2012: 106-111)].

s.: Steht für siehe. International: v.

Wird verwendet, wenn man

  • ein Werk paraphrasiert und
  • alle Angaben, also Autor, Jahr und Seitenzahl aufgeführt werden.

[Achtung: Nicht verwendet wird diese Abkürzung, wenn ein Zitat oder nur ein Vergleichswerk eingeführt werden.]

u.a.: Steht für und andere. International: et al.

Wird verwendet, wenn

  • ein Werk von vier oder mehr Autoren oder Herausgebern veröffentlicht wurde.
  • Dadurch muss nur noch der zuerst genannte Autor namentlich erwähnt werden, also Maier, Volker u.a. (2012: 39).

vgl.: Steht für vergleiche. International: cf.

Wird nur verwendet, wenn man wirklich ein Werk rein

  • als Vergleich (Schau mal, Autor X hat so etwas Ähnliches herausgefunden/formuliert.) oder
  • als Anregung zum Weiterlesen (Wenn Dich das Thema interessiert, kannst Du hier mehr dazu finden.)

anführt.

Allgemein gilt: Entscheidet man sich dafür, die deutschen Abkürzungen zu verwenden, sollte man dies sowohl im Text also auch im Literaturverzeichnis umsetzen. Dasselbe gilt für die internationalen Abkürzungen. Eine Mischung der Systeme ist wie üblich zu vermeiden.

Wie werte ich Literatur aus (exzerpiere) und wie zitiere ich korrekt (Zitieren)?

Teil 5 – Wissenschaftliches Arbeiten – Tipps, Hilfe

 

Wie werte ich Literatur aus (exzerpiere) und wie zitiere ich korrekt (Zitieren)?

Wenn man die Literatur zusammengetragen hat, die man als für das Thema geeignet identifizieren konnte, kommt der nächste schwierige Schritt: Man muss die darin enthaltenen Informationen so zusammenfassen, dass sie eine neue, eigene Argumentation ergeben, die das gewählte Thema sachkundig und schlüssig behandeln. Auch das korrekte Zitieren spielt eine wesentliche Rolle.

→ Exzerpieren (Auswertung von Literatur)

Dazu muss man als erstes die relevanten Informationen herausziehen, d.h. die Texte exzerpieren. Dabei sollte man darauf achten, den entsprechenden Sachverhalt direkt in eigenen Worten auszudrücken und die Herkunft der Idee, d.h. den Literaturverweis (mit Seitenangabe!, siehe Zitieren), festzuhalten. Das hat die Vorteile, dass man sicherstellt,

  • den Gedankengang auch verstanden zu haben,
  • kein ungewolltes Teilzitat einzubinden und damit Plagiat zu begehen,
  • selbst noch einmal schnell nachlesen zu können, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Aspekt noch Zweifel oder Nachfragen hat.

Besonders griffige Textstellen oder Definitionen, die man so treffend findet, dass man nicht wüsste, wie man es knapper und genauso gut ausdrücken könnte, schreibt man sich am besten erst einmal als Originalzitate heraus (ebenfalls mit Angaben zu Autor , Jahr und Seitenzahl) und markiert sie als solche. Das hält einem die Option offen, entweder das ganze Textstück im Originalwortlaut einzubinden (s. Originalzitat) oder es durch entsprechende Modifikationen (s. Modifiziertes Zitat) in den eigenen Textfluss einzupassen.

→ Paraphrasieren (Umschreibung von Sachverhalten)

Entscheidet man sich dafür, das, was man gelesen hat, in eigenen Worten wiederzugeben, d.h. zu paraphrasieren, genügt es nicht, ein paar Artikel oder Einzelwörter zu verändern oder die Satzordnung abzuändern. Im Gegenteil führt dies nicht selten dazu, dass der Sinn entstellt und damit die Quelle misinterpretiert wird. Besser ist es, man macht sich Stichpunkte zu den Kernaussagen, die man dann, wenn es an die Redaktion des Textes geht, so versprachlichen und mit – ebenfalls ausgewiesenen selbst versprachlichten oder zitierten – Argumenten aus anderen Werken kombinieren kann, dass eine eigene Darstellung daraus entsteht.

Hinsichtlich der Quellengenauigkeit ist hierbei nur darauf zu achten, dass auch bei der Paraphrase die Herkunft vollständig, d.h. inclusive der Seitenzahl angegeben werden muss. Die Tatsache, dass es sich um eine Paraphrase (und nicht um ein Zitat handelt) wird dann daran deutlich, dass man den Zusatz s. für siehe vor die Angaben stellt.

→ Zitieren (korrekte Zitation, Zitierregeln)

Entscheidet man sich dagegen fürs Zitieren, hat man folgende Verwendungsmöglichkeiten:

Originalzitat (wortwörtliches Zitat, direktes Zitat)

Hier wird ein ganzer Satz oder eine Satzabfolge übernommen, ohne irgendetwas zu verändern.
Liegt im Originalwortlaut dabei ein Tippfehler oder grammatischer Fehler vor, markiert man das durch den nachgestellten Vermerk [!] oder [sic!]. Ältere Rechtschreibung bei Werken aus der Zeit vor der letzten Reform dementsprechend zu kennzeichnen ist eigentlich überflüssig, da es sich aus der Sache ergibt. Um jedoch dozentenspezifische Vorlieben zu berücksichtigen, lieber noch einmal abklären, bevor man loslegt.

Ist das Zitat länger als drei Zeilen, wird es eingerückt, die Schriftgrüße um 1pt verringert und die Anführungsstriche („…“) entfallen.

Die Angabe zum Herkunftswerk erhält keine Zusätze wie s. oder vgl.

Teilzitat

Beim Teilzitat baut man nur ein Stück eines Satzes in den eigenen Satz ein, doch auch dieses Stück muss mit Anführungsstrichen und der Angabe zur Herkunft wie ein Vollzitat gekennzeichnet sein.

Modifiziertes Zitat (sinngemäßes, indirektes Zitat)

Hier wird wie beim Teilzitat ein Satzstück übernommen, es müssen jedoch orthografische und/ oder grammatische Anpassungen vorgenommen werden, damit der ganze Satz weiterhin stimmig ist.

Diese Veränderungen werden durch eckige Klammern gekennzeichnet, also z.B. …stellt „ein[en] Auftrag dar, der…“.

Müssen für die Anpassung Schriftzeichen oder ganze Teilstücke ausgelassen werden, werden die entfernten Zeichen durch […] repräsentiert, z.B. …, dass […][d]as Change Management […]sicher{stellt], dass eine formelle Freigabe durch die Anwender vorliegt“ (http://webuser.hs-furtwangen.de/~kaspar/seminar0405/ReleaseManagement_ausarbeitung.pdf, p. 7).
Auch hier zeigen Anführungsstriche und eine Quellenangabe ohne s./vgl. an, dass zitiert wurde.

→ Weitere Basisregeln

 

Harvard System oder traditionelle Zitierweise (Deutsche Zitierweise)

  • Beim Harvard System werden direkt im Text der Name des/der Autors/Autoren, die Jahreszahl der Publikation und die Seitenzahl in runden Klammern nach dem Zitat oder der Paraphrase angegeben, z.B. (s. Kleinschmidt 2011: 13). Im Literaturverzeichnis folgt dann logischerweise auf den vollen Namen des Autors direkt das Jahr, bevor Angaben zu Titel, Publikationsort etc. folgen (Kleinschmidt, Andreas (2011): Das Zitat als Intertext, Berlin. )
  • Beim traditionellen Zitieren (Deutsche Zitierweise) wird eine Fußnote eingefügt, die bei der ersten Erwähnung die volle bibliographische Angabe mit Seitenzahl enthält und bei den folgenden Verweisen nur noch den Autorennamen mit Kurztitel und Seitenangabe aufführt.

1 Kleinschmidt, Andreas: Das Zitat als Intertext, Logos Verlag, Berlin, 2011, S. 13.
9 Kleinschmidt, Andreas: Das Zitat, S. 29.

Auf die Frage, welches System besser ist, muss man zurückfragen, welche Konvention die Fakultät, der Fachbereich oder der Prüfer wünscht. Liegt hier keine Präferenz vor, kann das Harvard System als ökonomischer empfohlen werden.

Literaturrecherche – Suche nach Literatur – Literatursuche

Teil 4 – Wissenschaftliches Arbeiten – Tipps, Hilfe

 

2. Wie suche ich am besten nach Literatur? (Literaturrecherche, Literatursuche)

Wenn man das Thema seiner Arbeit erhalten hat (s. Wie schreibt man…?), steht als nächstes die Literatursuche (Literaturrecherche, Suche nach Literatur) an. Diese fällt am Ende stets nervenaufreibender und langwieriger aus als gedacht, sodass man sich diesen Schritt bestmöglich vororganisieren sollte. Die Literaturrecherche nimmt einen wesentlichen Teil der Arbeit ein.

Bevor man sich jedoch nun den Kopf darüber zerbricht, welche Suchmethode oder Suchkanäle die geeignetsten sind, sollte man zuerst klarstellen, wonach man überhaupt sucht (s. Vorgliedern). Dieser Einwand ist dabei weit weniger überflüssig, als er auf den ersten Blick wirkt.

Hintergrund dieser Anmerkung ist, dass es zwar leicht sein mag, den grundsätzlichen Themenkomplex zu benennen, in den die eigene Arbeit gehört (z.B. Internetwerbung, Social Media, Gesundheitsmanagement, Metaphorik), jedoch deutlich schwerer, innerhalb dieser sehr weiten Grenzen genau die Unterbereiche anzusteuern, die einen wirklich thematisch weiterbringen. Für die Literaturrecherche ist eine grobe inhaltliche Gliederung daher grundlegend.

→ Vorgliedern (Grobgliederung) – Vorstufe zur Literaturrecherche

Als erstes hilft es daher, sich eine vorläufige Gliederung anzulegen, die den linearen Titel der Arbeit in eine erste hierarchisierende Struktur umsetzt. Dafür sucht man die  inhaltlichen Schlüsselbegriffe heraus und gruppiert sie nach übergeordneten Themenblöcken. Dadurch werden Ober- und Unterkapitel innerhalb des Theorieteils angelegt und weitere und engere Suchbegriffe definiert.
Schreibt man beispielsweise über “haptische Metaphern” genügt es nicht, als Obersuchbegriff nur nach “Metaphern” oder direkt nach Veröffentlichungen zum spezifischen Schlüsselbegriff Ausschau zu halten, sondern man sollte auch Literatur zu Oberbegriffen wie “funktionale Metapherntypen” oder zu verwandten Begriffen wie den “Konzeptmetaphern” recherchieren.

→ Suchkanäle eruieren (Wo kann gesucht werden, Quellen, Literatur)

Als nächstes sollte man für sein Thema zusammenstellen, welche Recherchekanäle für die Literaturrecherche existieren.
Hier sind:

  • thematische (Online-)Fachzeitschriften,
  • Spezialbibliographien,
  • facheigene Suchportale (der eigenen Fakultät oder fremder Institute),
  • Bibliotheksserver bzw. -kataloge,
  • Internetsuchmaschinen

grundsätzlich Kanäle, die man einbeziehen sollte. Diesbezüglich sollten zwar theoretisch während des Studiums bereits die nötigen Kenntnisse erworben worden sein, praktisch beschäftigt man sich jedoch selten umfassend mit den Suchmaschinen und damit, wie sie genau funktionieren. Hier im Vorfeld der eigentlichen Themenvergabe und des offiziellen Countdowns bereits nach facheigenen Portalen, Sondersammelgebieten etc. auch auf den Homepages anderer Universitäten zu suchen, erspart einem hinterher Zeit und eröffnet einem einen schnellen Zugang zu qualitativen Suchergebnissen.

→ Suchmethoden

Grundsätzlich gibt es zwei Vorgehensweisen, um geeignete Literatur zu finden: die Schlüsselwortsuche und das Schneeballprinzip.

Schlüsselwortsuche

Die Schlüsselwortsuche baut auf der Vorrecherche von Suchmaschinen und Internet-Portalen auf, mithilfe derer man dann gezielt:

1)    nach den thematischen Schlüsselwörtern suchen kann.
Ist die Menge der Treffer zu groß, um per Hand durchforstet zu werden, sollte man die Booleschen Operatoren einsetzen und die Suche einschränken. Auch die Suchparaphrase kann spezifiziert werden.

Werden zu wenige Treffer erzielt, sollte man drei Strategien ausprobieren:

a)    Man kann Wortteile durch Platzhalter wie * ersetzen und dadurch grammatische und lexikalische Varianten, teilweise sogar anderssprachige Verwandte des Wortstamms und damit mehr Literatur und neue Autoren  (s. Schneballprinzip) finden.

b)    Man sollte überlegen, unter welchen Synonymen oder verwandten Bezeichnungen noch Informationen zu dem eigenen Thema vermittelt werden könnten.

Bsp.: Neben der Principal Agent Theorie wird im Deutschen auch von der Prinzipal-Agent-Theorie, der Prinzipal-Agenten-Theorie aber auch dem Prinzipal-Agent-Prinzip oder dem Prinzipal-Agenten-Modell gesprochen. Oder statt nur nach haptischen Metaphern zu suchen, sollte man auch den Terminus Berührungsmetaphern recherchieren.

c)    Man sollte englischsprachige Literatur (oder andere Sprachen, die man beherrscht) miteinbeziehen, indem man die entsprechenden Suchbegriffe eingibt. Hierbei ist lediglich darauf zu achten, dass man den korrekten fremdsprachlichen Terminus wählt (z.B. standardized product anstatt *standard product für “Standardartikel”).

2)    nach Autoren suchen kann, die man bereits kennengelernt hat und die im bearbeiteten Spezialgebiet geforscht haben.
3)    nach themenrelevanten Bibliographien suchen kann.

(*)  Aus ökonomischen Gründen wird bei unseren Ausführungen das generische Maskulinum verwendet, die feminine Form soll jedoch stets mitverstanden werden.

Schneeballprinzip

Bei dieser Methode geht man von einem Fachbeitrag zum gewählten Thema aus und sucht sich aus der Literaturliste die Beiträge aus, die weitere Informationen zum eigenen Thema enthalten könnten. Die Bibliographien der dadurch ermittelten Veröffentlichungen werden dann ebenfalls wieder als Sprungbrett für weitere Veröffentlichungen genutzt.

Neben Fachveröffentlichungen können auch die Literaturangaben von Thesenpapieren von Mitstudierenden oder die Lektüreangaben und Veröffentlichungslisten von Lehrenden den entscheidenden Anfang bilden.

→ Generelle Tipps (Suchmethoden, Literaturrecherche)

  • Beide Suchmethoden miteinander kombinieren.
  • Eine Liste anlegen, welche Suchkanäle man schon abgearbeitet hat (speziell bei Doktorarbeiten wichtig!).
  • Wenn genügend Überblicksliteratur zusammengetragen wurde, nur noch spezifische Abhandlungen aufnehmen, sonst wird die Materialfülle zu groß.
  • Sich zeitliche Grenzen setzen, sowohl was den bearbeiteten Publikationszeitraum angeht als auch die investierte Eigenzeit.
  • Klassiker – wenn möglich und je höher der angestrebte Abschluss ist – im Original einsehen.
  • Genügend Zeit für Fernleihen oder Vormerkungen einplanen („Die Zeitschrift gibt’s bei uns nicht“ ist ein denkbar schlechtes Argument, das keinen Korrektor überzeugt.).
  • Literaturliste durchaus bei Unsicherheit dem Erstkorrektor einmal zeigen. Sollten absolute Schlüsselwerke fehlen oder die Ausrichtung in eine falsche Richtung weisen, kann bereits in diesem Stadium eingegriffen und einem schwerwiegenden Missverständnis bei der Umsetzung des Themas vorgebeugt werden.

Wissenschaftlich schreiben – wissenschaftliche Sprache

Teil 3 – Wissenschaftliches Arbeiten – Tipps, Hilfe

 

1. Wie organisiere und schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit? (Wissenschaftlich schreiben)

 

Was ist bei der Sprache zu beachten (wissenschaftlich schreiben)?

Auf der Ebene der sprachlichen Darstellung (wissenschaftlich schreiben) gibt es ebenfalls entweder nichts oder sehr viel zu sagen. Jeder hat seinen Stil und sollte diesen auch bewahren, um sich möglichst fehlerfrei auszudrücken. Dennoch sollte man folgende Punkte berücksichtigen:

  • Fachwörter sind ein Muss, aber kein Selbstzweck.
  • Fremdwörter und lateinische Floskeln sind manchmal notwendig bzw. gehören zur Fachsprache des studierten Faches (beispielsweise in den Rechtswissenschaften). Wenn man sich jedoch der Bedeutung oder Benutzung nicht sicher ist, muss man nachschlagen bzw. diese besser durch andere Formulierungen ersetzen, die man beherrscht.
  • Zwillingsformeln wie „Probleme und Schwierigkeiten“ verbrennen im besten Fall Syonyme, die man in einem nachfolgenden Satz benötigen würde, im schlimmsten Fall sind sie jedoch schlicht redundant und ermüden den Leser.
  • Stereotype Satzverstücke (Bsp. der branchentypische Innovativitäts- und Kreativitätsdruck) sollten nicht als komplette Einheiten ständig wiederholt, sondern stattdessen immer wieder durch partiell abgewandelte Rückverweise ersetzt werden.
  • Kürzere Hauptsatz-Nebensatzgefüge genügen, um Zusammenhänge zu erklären. Man muss keine absatzfüllenden Sätze konstruieren, um zu zeigen, dass man sich mit seinem Thema auskennt.
  • Aktive Satzkonstruktionen sind im deutschen wissenschaftlichen Stil zwar seltener als im angelsächsischen, helfen aber, klare Aussagen zu treffen.
  • Achtung bei reflexiven Konstruktionen:
    Es stellt sich die Frage… ist in Ordnung, aber bitte nicht: *Es wird sich überlegt…)
  • Kohärenz entsteht dadurch, dass man Gedankenübergänge, neue Themen oder logische Zusammenhänge zwischen Sätzen und Absätzen explizit versprachlicht. Der Leser will nicht raten müssen, was sich der Autor gedacht haben könnte, sondern wissen, wie dieser die Aspekte gedanklich verbindet.
  • Außerdem: Fußnoten beginnen wie jeder Satz mit einem Großbuchstaben und enden mit einem Punkt.

Wie organisiere ich das gefundene Material? (Gliederung)

Teil 2 – Wissenschaftliches Arbeiten – Tipps, Hilfe

 

1. Wie organisiere und schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit?

 

Wie organisiere ich das gefundene Material?

Wenn man die Literaturbeschaffung beendet hat, muss die Literatur ausgewertet (s. Exzerpieren, Paraphrasieren und Zitieren) und das relevante Material versprachlicht (s. Was ist bei der Sprache zu beachten?) werden. Dabei hilft es in Erinnerung zu behalten, was die einzelnen Kapitel für eine Funktion erfüllen.

→ Einleitung

Die Einleitung

  • skizziert kurz den thematischen Hintergrund (Kap. 1.1.),
  • stellt die gewählte Themenstellung und damit den Forschungsauftrag vor (Abschluss Kap. 1.1),
  • erläutert, wie dieser Auftrag methodisch (Kap. 1.2.) und hinsichtlich möglicher auszuwertender Primärdaten (Kap. 1.3.) umgesetzt wird und
  • definiert die Zielsetzung bzw. den angestrebten Nutzen der Arbeit (Ende Kap. 1.2. oder eigenes Kap. 1.4.).

Achtung: Je mehr zu den einzelnen Aspekten zu sagen ist, umso sinnvoller ist es, pro Informationsaspekt ein eigenes Unterkapitel einzurichten. Umgekehrt sind Kapitel, die aus kaum mehr als einem Satz oder beispielsweise einer Liste von Forschungsfragen bestehen, zu vermeiden. Der Aufbau der Arbeit kann im Rahmen der Methode oder in einem eigenen Unterkapitel vorgestellt werden. Nach Fertigstellung des Theorie- und Analyseteils sollte die Einleitung noch einmal daraufhin angepasst werden, was die Arbeit tatsächlich leistet.

→ Theorieteil

Der Theorieteil muss die Grundlage dafür schaffen, dass eine eigenständige Analyse von Primär- oder Sekundärdaten auf der Basis eindeutiger Termini und Konzepte stattfinden kann.

Dafür:

  • definiert der Theorieteil alle Schlüsselbegriffe und Kategorien.

Ob man dabei lieber die Definition einer Publikation übernimmt oder aus mehreren Vorlagen eine eigene Arbeitsdefinition zusammenstellt, hängt vom konkreten Fall ab. Eine reine Auflistung verschiedener Definitionen, um am Ende die eigene ‘Lieblingsdefinition’ vorzustellen, ohne dass aus der Einführung der anderen Ansätze Nutzen gezogen oder erklärt würde, warum jene abzulehnen sind, ist hingegen inakzeptabel.

  • grenzt der Theorieteil Termini und Kategorien ab und führt die Kriterien ein, die für die nachfolgende Eigenanalyse gebraucht werden.

Bsp.: Soll das Managementkonzept der Firma X analysiert und sollen Verbesserungsvorschläge erarbeitet werden, muss zuvor vorgestellt worden sein, wie die verschiedenen Management-Typen aussehen und woran man sie erkennt.

  • macht der Theorieteil deutlich, was in der Literatur bereits bekannt ist und wo Forschungslücken bestehen, die mit der eigenen Themenstellung ansatzweise geschlossen werden sollen.

Eine Rückanbindung der jeweiligen Darstellungen an das eigene Thema sollte daher permanent stattfinden, um deutlich zu machen, warum man diese Informationen anführt und wofür sie noch in der eigenen Studie genutzt werden.

→ Analyseteil

Hier Generalia festzuhalten ist schwierig, da die Umsetzung sehr von der gewählten Untersuchungsmethode abhängt.
Methodenübergreifend lassen sich daher nur folgende Leitlinien formulieren:

  • Wird quantitativ gearbeitet, muss die Auswertung auch mit konkreten Zahlen- oder Prozentangaben arbeiten.
  • Diagramme sind hilfreich für einen schnelleren Überblick bei komplexen Abfragen, aber zwanzig Tortendiagramme können auch redundant wirken, wenn nachfolgend ohnehin alles noch einmal beschrieben wird. Bitte immer Notwendigkeit und Nutzen grafischer Mittel abwägen.
  • Werden Fragebögen oder Interviewleitfragen vorbereitet, sollten auch diese grammatikalisch und orthografisch fehlerfrei sein.
  • Beobachtungen und Schlussfolgerungen sollten immer Hand in Hand gehen, damit man weiß, warum der Autor zu bestimmten Abschlussurteilen kommt. Eine reine Beschreibung von Fakten, deren Interpretation dann in einem separaten Kapitel folgt, ist nicht anzuraten (s. Fazit oder Schlussteil).
  • Die Zusammenfassung der Ergebnisse und damit Beantwortung der eingangs beschriebenen Forschungsfrage(n) (s. Einleitung) sollte das letzte Unterkapitel des Analyseteils darstellen.

→ Fazit oder Schlussteil

Ein Fazit zu ziehen bedeutet, eine gewichtende Abschlussbeurteilung der erarbeiteten Ergebnisse zu formulieren. Daneben können Schlusskapitel aber auch Leistungen und Grenzen aufzeigen, die Ergebnisse in den Forschungskontext einordnen, einen Ausblick für Nachfolgeforschungen geben, Handlungsempfehlungen formulieren etc. Am besten man benennt das entsprechende Kapitel entsprechend der gewählten Funktion und beschränkt sich auf die Kombination von maximal ein bis zwei dieser Funktionen.

Ausnahmen: Alle hier aufgeführten Regeln sollen helfen, wenn seitens der Fakultät keine Vorlagen bzw. Vorgaben existieren. Gibt es solche obligaten Gliederungsvorschriften, sind diese selbstredend zu erfüllen, jedoch auch der Korrektor oder Lektor davon in Kenntnis zu setzen.

Wissenschaftliches Arbeiten – wissenschaftlich arbeiten – Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation

Teil 1 – Wissenschaftliches Arbeiten – Tipps, Hilfe

 

1. Wie organisiere und schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit?

 

Aufgepasst bei der Themenauswahl (das richtige Thema wählen)

Ein klug gewähltes Thema ist die halbe Miete. Man muss es einerseits spannend genug finden, um sich die nächsten Wochen und Monate (bei Doktorarbeiten sogar Jahre) dafür motivieren zu können. Andererseits sollte es nicht so exotisch oder spezifisch sein, dass es dazu kaum Literatur oder keine anderweitigen Daten gibt bzw. deren Beschaffung in unangemessener Weise zeit- und kostenintensiv ist (s. Literaturrecherche: Generelle Tipps). Am besten man hat zu dem Themengebiet schon mindestens eine Veranstaltung besucht und kann diese Faktoren einigermaßen einschätzen.
(→ Wissenschaftliches Arbeiten, wissenschaftlich arbeiten, Bachelorarbeit, Masterarbeit, Hausarbeit, Projektarbeit, Seminararbeit, Dissertation schreiben/ erstellen)

Wofür brauche ich wieviel Zeit ? (Zeitplanung)

Ist das Thema gewählt, sollte man sich einen Plan erstellen, welche Arbeitsschritte für die Umsetzung notwendig sein werden, und versuchen, den entsprechenden Zeitaufwand zu kalkulieren. Dafür hilft u.a. die Vorgliederung (s. Literaturrecherche: 1.Vorgliedern). In jedem Fall müssen folgende Aktionen eingeplant werden:

  • Literatursuche (s. Literaturrecherche)
  • Literaturauswertung (für den Theorieteil) (s. Exzerpieren, Paraphrasieren & Zitieren)
  • Verfassen des Theorieteils

Bei empirischen Arbeiten:

  • Probandensuche (*)
  • gegebenenfalls Entwurf (und Korrektur!) des Fragebogens oder Interviewleitfadens
  • Datenaufnahme / Erhebungszeitraum / Befragungs- und evtl. Transkriptionszeit
  • Datenauswertung / Datenanalyse (eventuell SPSS)
  • Versprachlichung der Ergebnisse, d.h. Ausarbeitung des Analyseteils (s. 4. Was ist bei der Sprache zu beachten?)
  • Lektorat, Korrekturlesen & Formatierung
  • Plagiatsprüfung (Plagiatcheck, Plagiatscan)
  • Druck (mit Puffer für Katastrophen jeder Art)

 

(*): Aus ökonomischen Gründen wird bei unseren Ausführungen das generische Maskulinum verwendet, die feminine Form soll jedoch stets mitverstanden werden.

Wissenschaftliches Arbeiten – Schreiben einer Abschlussarbeit

Wissenschaftliches Arbeiten

Wenn man eine Hausarbeit, Seminararbeit, Projektarbeit oder Bachelorarbeit, Masterarbeit oder gar Doktorarbeit/ Dissertation schreiben möchte (oder muss ;-)), lohnt es sich, sich bereits im Vorfeld ein paar Gedanken dazu zu machen, wie man diese Aufgabe am besten angeht (wissenschaftliches Arbeiten). Denn auch wenn man eher der intuitiv-pragmatische Typ ist, der als Thema das annimmt, was ihm angeboten wird (und nicht allzu kompliziert klingt) und aus dem Material, was leicht zugänglich ist, etwas macht, kommt man um ein gewisses Maß an Organisation nicht herum, will man nicht Gefahr laufen, am Ende in Zeitnot zu geraten und eventuell gar nicht mehr fertig zu werden oder qualitativ weit unter den Möglichkeiten zu bleiben.

Die folgenden Kapitel zum wissenschaftlichen Arbeiten fassen viele grundlegenden und speziellen Fragen und Antworten zusammen, der sich Studenten und Doktoranden oft stellen, wenn Sie eine Hausarbeit, Seminararbeit oder Projektarbeit anfertigen müssen oder wenn Sie ihre Abschlussarbeit (Bachelorarbeit, Masterarbeit, Magisterarbeit, Diplomarbeit) oder Dissertation (Doktorarbeit, Promotion) schreiben möchten. Wissenschaftliches Arbeiten wird an den Hochschulen leider noch immer viel zu stiefmütterlich behandelt und viele Studenten fühlen sich nicht ausreichend vorbereitet und schlicht überfordert, wenn es um die Erstellung der Abschlussarbeit geht.

Wie sollten die folgenden Texte (Tipps, Hinweise zu typischen Fehlern, Stolperfallen) zum Thema “Wissenschaftliches Arbeiten” gelesen werden? Je nach fehlender oder vorhandener praktischer Erfahrung sollte endweder der gesamte Text gelesen werden (Dauer: etwa eine Stunde) oder nur die Teile, die noch Probleme machen.

Der folgende Überblick liefert eine Gliederung mit verlinkten Kapiteln.

Wissenschaftliches Arbeiten – Tipps, Hilfe, Fragen und Antworten

1. Wie organisiere und schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit?

  • Aufgepasst bei der Themenauswahl
  • Wofür brauche ich wieviel Zeit? (Zeitplanung)
  • Wie organisiere ich das gefundene Material? (Organisation, Aufbau, Gliederung)

→ Einleitung (Problemstellung, Motivation)
→ Theorieteil (Grundlagen, Methoden, Theorie)
→ Analyseteil (eventuell empirischer Teil)
→ Fazit oder Schlussteil

  • Was ist bei der Sprache zu beachten? (Schreibstil, Wissenschaftliches Schreiben)

2. Wie suche ich am besten nach Literatur? (Literaturrecherche)

  • Vorgliedern (Grobgliederung)
  • Suchkanäle eruieren (Wo kann gesucht werden, Quellen, Literatur)
  • Suchmethoden

→ Schlüsselwortsuche
→ Schneeballsystem

  • Generelle Tipps

3. Wie werte ich Literatur aus (exzerpiere) und zitiere korrekt?

  • Exzerpieren (Auswertung von Literatur)
  • Paraphrasieren (Umschreibung von Sachverhalten)
  • Zitieren (korrekte Zitation)

→ Originalzitat (wortwörtliches Zitat, direktes Zitat)
→ Teilzitat
→ Modifiziertes Zitat (sinngemäßes, indirektes Zitat)

  • Weitere Basisregeln

→ Harvard System oder traditionelle Zitierweise (Deutsche Zitierweise)
→ Übliche Abkürzungen (Beispiele)

Hinweis

Nutze bei Interesse einfach unsere wissenschaftlichen Dienstleistungen, die speziell auf Studenten und Doktoranden ausgerichtet sind. Wir haben viele Jahre Erfahrung bei der Betreuung von Hausarbeiten, Seminararbeiten, Projektarbeit sowie von Abschlussarbeiten (Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Masterarbeit, Doktorarbeit, Dissertation) und helfen jährlich mehreren tausend Studenten und Doktoranden mit der sprachlichen Optimierung (wissenschaftliches Lektorat, Korrekturlesen, systematisches Umschreiben ganzer Texte und Arbeiten, Plagiatsprüfung (Plagiatcheck), Übersetzung von Abstract (Zusammenfassung, Management Summary → in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch)), der Formatierung (Layout) oder einer Audio-Transkription (z.B. von Interviews, Sprachaufnahmen). Alle unsere Services sind übrigens auch im Express buchbar, also z.B. über Nacht, übers Wochenende, über Feiertage oder innerhalb von 12h, 24h, 48h, je nach Umfang und Aufwand.

Bachelorarbeit schreiben – Bachelorthesis erstellen – Hilfe, Tipps, Anleitung

Eine Bachelorarbeit schreiben

Im Folgenden wird über mehrere Teile beschrieben, wie eine Bachelorarbeit (Bachelorthesis) Step-by-Step geschrieben wird, praktisch eine Anleitung zur Erstellung einer Bachelorarbeit. Es wird auch beleuchtet, welche typischen Fehler bei der Erstellung einer Bachelorarbeit gemacht werden, um diese vermeiden zu können. Du erhältst somit Hilfe und wertvolle Tipps und eine Orientierung bei der Planung und Umsetzung Deiner Bachelorarbeit. Wir möchten Dir helfen, Dir unsere Erfahrung aus der Betreuung vieler tausender Abschlussarbeiten weitergeben und die uns oft gestellte Frage beantworten “Wie schreibe ich eine Bachelorarbeit?” (→ Hilfe, Tipps und Betreuung bei der Erstellung/ beim Schreiben einer Bachelorarbeit)

Gliederung (Wissenschaftliches Arbeiten)

Wähle einfach aus den folgenden Punkten den aus, der für Dich relevant ist. Solltest Du dich noch nicht intensiv mit dem Thema “wissenschaftliches Arbeiten” beschäftigt haben, solltest Du einfach ganz vorne, also bei “Wie organisiere und schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit?” anfangen. Es wird vielleicht ein bis zwei Stunden dauern alles durchzugehen und zu verstehen, wird Dir aber sehr viel Zeit und typische Fehler bzw. Fallen ersparen helfen.

1. Wie organisiere und schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit?

  • Aufgepasst bei der Themenauswahl
  • Wofür brauche ich wieviel Zeit? (Zeitplanung)
  • Wie organisiere ich das gefundene Material? (Organisation, Gliederung)

→ Einleitung
→ Theorieteil
→ Analyseteil
→ Fazit oder Schlussteil

  • Was ist bei der Sprache zu beachten? (Wissenschaftliches Schreiben)

2. Wie suche ich am besten nach Literatur? (Literaturrecherche)

  • Vorgliedern (Grobgliederung)
  • Suchkanäle eruieren
  • Suchmethoden

→ Schlüsselwortsuche
→ Schneeballsystem

  • Generelle Tipps

3. Wie werte ich Literatur aus (exzerpiere) und zitiere korrekt?

  • Exzerpieren (Auswertung von Literatur)
  • Paraphrasieren (Umschreibung von Sachverhalten)
  • Zitieren (korrekte Zitation)

→ Originalzitat (wortwörtliches Zitat, direktes Zitat)
→ Teilzitat
→ Modifiziertes Zitat (sinngemäßes, indirektes Zitat)

  • Weitere Basisregeln

→ Harvard System oder traditionelle Zitierweise (Deutsche Zitierweise)
→ Übliche Abkürzungen

Tipp

Wir können Dir im Übrigen natürlich auch jederzeit praktische Hilfe anbieten, z.B. bei der sprachlichen Verbesserung Deiner Arbeit (die meisten Studenten und Doktoranden nutzen unser wissenschaftliches Lektorat, einige auch das Korrekturlesen oder das systematische Umschreiben ganzer Sätze), der Überprüfung auf Plagiate (Plagiatsprüfung, Plagiatcheck), der Übersetzung von der Zusammenfassung (Abstract, Management Summary → Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch) oder ganzer Arbeiten und der Formatierung (Layout) Deiner Bachelorarbeit. Nutze unseren Express-Service, wenn Dir Dein Abgabetermin schlaflose Nächte bereitet.